Warum heißt Sudoku eigentlich Sudoku? Bedeutung erklärt

Der Name "Sudoku" klingt für viele exotisch, hat aber eine ganz konkrete, logische Bedeutung.
Die japanische Herkunft des Namens
"Sudoku" ist eine Abkürzung des japanischen Ausdrucks "Suji wa dokushin ni kagiru" (数字は独身に限る), was übersetzt etwa bedeutet: "Die Ziffern dürfen nur einmal (einzeln, unverheiratet) auftreten". Der Ausdruck spielt mit dem japanischen Wort "dokushin" (独身), das eigentlich "ledig" oder "unverheiratet" bedeutet, hier aber sinngemäß für "einzeln" bzw. "einzigartig" steht.
Die Kurzform setzt sich durch
"Su" (数) steht für Zahl, "doku" (独) für einzeln oder allein. Die Kurzform "Sudoku" wurde vom japanischen Verlag Nikoli geprägt, der das Rätsel in den 1980er-Jahren in Japan populär machte, und ist mittlerweile als eingetragene Marke des Verlags geschützt, auch wenn der Begriff international frei als Gattungsbegriff verwendet wird.
Der Name beschreibt genau die Spielregel
Das Praktische am Namen: Er beschreibt exakt das Kernprinzip des Spiels, jede Zahl darf in einer Zeile, Spalte und einem Block nur einmal ("einzeln") vorkommen. Wer den Namen kennt, kennt im Grunde schon die halbe Spielregel.
Fazit
"Sudoku" ist kein zufälliger Fantasiename, sondern eine wörtliche Beschreibung der Spielregel, verpackt in einem eingängigen japanischen Kurzwort. Ein Beispiel dafür, wie ein guter Name gleichzeitig erklärt, worum es geht. Jetzt eine Runde Sudoku spielen.

