Sudoku-Regeln für komplette Anfänger

Wer zum ersten Mal auf ein Sudoku-Raster schaut, neun mal neun Kästchen, ein paar Zahlen verstreut, denkt oft: Das sieht kompliziert aus. Ist es nicht. Die Regeln passen in zwei Sätze, das Knifflige kommt erst beim Lösen.
Jede Zeile braucht die Zahlen 1 bis 9, jede genau einmal. Dasselbe gilt für jede Spalte und für jeden der neun 3x3-Blöcke. Das war's. Keine Rechnerei, kein Vorwissen nötig, nur Ausschlussdenken: Welche Zahl fehlt noch, und wo kann sie überhaupt hin?
Der erste Fehler, den fast jeder Anfänger macht: raten. Man setzt eine Zahl, die "irgendwie plausibel" wirkt, und merkt zwei Züge später, dass es nicht aufgeht. Besser ist ein anderer Weg. Man schaut sich ein Feld an und fragt: Welche Zahlen sind in dieser Zeile schon vergeben? In dieser Spalte? In diesem Block? Was übrig bleibt, ist die Antwort, wenn nur noch eine Möglichkeit übrig ist.
Genau dafür gibt es den Notizmodus. Man trägt in ein leeres Feld alle Zahlen ein, die theoretisch noch passen könnten, kleine Ziffern statt einer großen. Sobald durch weiteres Lösen nur noch eine übrig bleibt, wird daraus die richtige Antwort. Kein Rätsel auf dieser Seite verlangt Raten, jedes ist so gebaut, dass sich die Lösung Schritt für Schritt durch Logik ergibt.
Ein Tipp für den Anfang: Nicht das ganze Raster auf einmal erobern wollen. Am leichtesten tun sich Reihen oder Blöcke, in denen schon viele Zahlen stehen, meist bleibt dort nur noch ein oder zwei Lücken, leicht zu knacken. Von dort aus baut sich der Rest fast von selbst auf.
Du kannst direkt ein leichtes Sudoku ausprobieren.
Oder erstmal bei den Grundtechniken reinlesen, bevor es losgeht: Sudoku-Techniken für Anfänger.

